ROTH-Wandheizungssystem
- Details
- Kategorie: Fallbeispiele
- Veröffentlicht am Donnerstag, 03 März 2011 16:10
- Geschrieben von Patrick Reimann
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Roth Duopex - Systemrohr 14mm: ab 1,45 € / m
Modernes Heizsystem für Fachwerk-und Altbau-Sanierung!

Montagehinweise für Roth-Wandheizung
Bei der Montage der Roth-Wandheizung auf Basis des Trägerelement-Systems sind beim Einbau bzw. bei der Verarbeitung der einzelnen Systemkomponenten die folgenden Hinweise zu beachten:
Um einen Bewegungsspielraum von 5mm wie in DIN18560 gefordert, zu gewährleisten, ist der Randdämmstreifen 160 mm lückenlos an allen Wänden, Decken, Einbauten und Böden zu montieren. Die überstehenden Reste werden erst der Vollendung der gesamten Arbeiten abgelängt.
Eventuell auftretende Bewegungsfugen und daraus resultierende Heizkreislängen sind in Anlehnung an die Vorgaben der DIN 18560 mit dem Bauwerksplaner vor Baubeginn abzuklären. Dabei dürfen Zuleitungen zu den einzelnen Heizkreisen die Bewegungsfugen durchqueren. Diese Zuleitungen sind mit einem flexiblen Schutzrohr von mindestens 600mm Länge zu versehen und zwar so, dass die Rohre auf jeder Seite der Fuge mindestens 300 mm umhüllt werden.
Die Roth RTS-Trägerelemente werden senkrecht vom Boden bis zur Decke verlegt. Im Umlenkbereich der Roth Systemheizrohre sollte das erste Trägerelement mit einem Abstand von 200mm, das zweite Trägerelement mit 400mm gemessen aus der Wandecke montiert werden. Zu den nachfolgenden Trägerelementen sollte ein Abstand von ca. 500- 600 mm eingehalten werden. Die Roth RTS-Trägerelemente mit Rohrhalter weisen bei einen Verlegeabstand von 100 mm und 250mm eine vom Werk vorgefertigte Länge von 2500 mm auf, bei einem Verlegeabstand von 150mm, 200mm und 300mm beträgt die Länge 2400mm und bei einem Verlegeabstand von 350mm beträgt die Länge der Trägerelemente mit Rohrhalter 2450 mm. Sollte dennoch die auszulegende Wandfläche höher sein, als die oben genannten Trägerelemente, können mehrere RTS-Trägerelemente mittels Verbinder gerade gekoppelt werden. Bei größeren Wandflächen kann das Trägerelement ohne Rohrhalter als Aussteifung im Querverbund eingesetzt werden.
Bei der Installation der Systemheizrohre ist darauf zu achten, dass der Biegeradius von 5 x da nicht unterschritten wird. Es muss weiterhin sichergestellt sein, dass sich das Rohr vor dem Aufbringen des Putzes oder der Montage der Trockenbauelemente weder horizontal noch in vertikaler Richtung bewegen kann.
Bei der Aufbringung des Putzes ist zu beachten, dass eine Putzbewehrung eingebracht wird. Werden Trockenbauelemente als wärmeübertragendes Element eingesetzt, sind zwischen den Trägerelementen und den Trockenbauelementen eine ausreichende Anzahl von Auflagehölzern anzubringen. Diese Auflagehölzer sollen so beschaffen sein, dass diese nach der Montage auf der Rohwand bzw. Dämmung auf einer Ebene mit dem wasserführenden Rohr abschließen, um so eine ebene Auflagefläche für die Befestigung der Trockenbauelemente herzustellen.
Bitte fordern Sie weitere Informationen an unter 01 72 / 38 28 20 7
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